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Handel mit Devisen
DevisenhandelWährungshandel: Nur wenige werden satt | News
Fragt man, wo man viel Kohle rasch verdient, lautet die Lösung oft: auf dem Währungsmarkt. Er hat an einem Tag einen Gewinn von über einer Million Euro gemacht. Der Devisenhandel - auch Forex oder Forex oder Forex bezeichnet - ist mit einem täglichen Umsatz von über CHF 5'000 Mrd. der größte Markt der Erde.
Ursprünglich für professionelle Anleger reserviert, bietet eine Vielzahl von Kreditinstituten und Forex-Brokern nun auch den Handel für private Anleger an. Aber auf dem Währungsmarkt ist es alles andere als leicht, sich zu bereichern. Forex -Handel verlangt viel Fingerspitzengefühl und Sachverstand über die Funktionsweise und die beeinflussenden Faktoren der Geldmärkte. Die Politik versucht, die Wechselkurse entsprechend ihrer währungspolitischen Haltung aus der Ferne zu steuern.
Die Ergebnisse der politischen Wahl müssen ebenso in die Prognose einbezogen werden wie ein vergleichsweise junges Phänomen: die Äußerungen der Notenbanken zur mittelfristigen Entwicklung der Zinssätze - im Fachjargon "Forward Guidance" bekannt. Forex -Händler müssen diese Mischung von Einflussfaktoren richtig interpretieren. Zusätzlich zum klassischen Devisenhandel sind in den vergangenen Jahren auch Devisentermingeschäfte akzeptabel geworden.
Zum Beispiel, der Standardvertrag, den Investoren bei Forex erwerben, ist 100? Stück, ein "Lot". Das Los US-Dollar/Franken beträgt 100 USD. Wetten ein Investor auf einen ansteigenden Dollarkurs von 0,93, bezahlt er den Gegenwert von 93? Francs. Mit einem Leverage von 100 muss er ein einziges Mal ein Konto beim Devisenmakler anlegen, also 930 Francs.
Erhöht sich der Dollarkurs nun um rund 2 auf 95 Rp., so liegt der Profit bei 2'000 CHF mit einem Anteil von 930 CHF - ein Zuwachs von 115 Proz. Fällt der Dollarkurs dagegen um gut 2 Prozentpunkte, muss der Investor nicht nur einen Totalverlust hinnehmen, sondern auch wieder auffüllen. Deshalb sollten Investoren Stopppreise festlegen.
Auch die meisten Forex-Broker verfügen über ein Auffangnetz. Der Handel mit Devisen, insbesondere mit Termingeschäften, ist nur für Investoren mit starken Nerven aus Stahl zu haben. Ungeübte Investoren sollten daher kleine Stellhebel auswählen und mit Minilosen anstoßen. Wer diese Hinweise beachtet, wird mit ziemlicher Sicherheit kein zweiter George Soros, aber er hat eine gute Ausgangsposition, um mit der Zeit Devisenhändler zu werden.