Riester Rente für Kinder

Die Riester-Rente für Kinder

Das Kindergeld wird so lange gezahlt, wie Sie Kindergeld erhalten. Mit dem Wohn-Riester gibt es keine monatliche Rente, die besteuert werden könnte. Der Staat stockt dann seinen eigenen Beitrag zur Riester-Rente auf - zum Beispiel besonders großzügig für Kinder.

Riester-Rente: Und was bringen sie den Mamas?

Gerade für die Mutter ist die persönliche Vorsorge ein dringendes Unterfangen. Aufgrund des oft abgebrochenen Berufslebens für die Erziehung von Kindern beträgt die Durchschnittsrente der Frau in diesem Land weniger als 500 Euro. Laut einer vom Kölner Institut für Alterssicherung in Auftrag gegebenen Studie werden drei Viertel der 30- bis 59-jährigen Mädchen im hohen Lebensalter nicht genügend Geld haben, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Das Altersvorsorgegesetz ist seit Jänner 2002 in Kraft getreten - die so genannten Riester-Renten. Für die Familie und vor allem für die Mutter eine Möglichkeit, sich besser für das hohe Lebensalter zu sichern? Erstens war der Grund für die Pensionsreform die Senkung des Pensionsniveaus von 70 auf 68% bis 2030. Dies bedeutet, dass diejenigen, die in Zukunft in Rente gehen, weniger Mittel vom Land erhalten.

Zum Ausgleich dieser schlechteren Alterssicherung sollten die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich privat vorsorgen - und dafür staatliche Subventionen erhalten. Mit der Riester-Rente können die Benachteiligungen, die in der Regel bei der Pensionierung von Müttern entstehen, weil sie oft ihre Arbeit aufgeben oder wegen ihrer Kinder nur in Altersteilzeit beschäftigt sind, keineswegs ausgeglichen werden.

Erstens leistet sie viel für gewissenhafte Männer und Frauen, die für ihr hohes Lebensalter vorzusorgen haben. Einfach ausgedrückt: Neben der staatlichen Vorsorge wird sich der Staat in Zukunft auf eine zweite tragende Säule konzentrieren: die betriebliche Altersversorgung. Allerdings wird die Privatvorsorge vom Staat subventioniert. Diejenigen, die im Vorjahr ein Prozentsatz ihres Sozialversicherungsbeitrags (und in den folgenden Jahren zwei Prozente, drei Prozente und vier Prozent) für weitere Privatvorsorge zahlen, erhalten die größtmögliche Unterstützung.

Für Verheiratete gilt der doppelte Grundbonus und für jedes kindergeldberechtigte Mitglied gibt es einen weiteren Bonus: Wichtig: Die Summe, die in die Privatrente eingezahlt wird, besteht aus dem Staatsbonus plus einem Eigenbeitrag. Die staatliche Förderung steht allen Pflichtmitgliedern der gesetzlichen Pensionsversicherung und ihren Ehepartnern zur Verfügung.

Das bedeutet im Klartext, dass auch eine Frau, die derzeit wegen ihrer Kinder nicht arbeitet, staatlich unterstützt wird. Vorraussetzung ist, dass sie einen eigenen Pensionsvertrag hat, ihr Mann ist rentenversichert und zahlt seinen Minimalbeitrag in die Vorsorge. Das Kindergeld fließt außerdem in den Pensionsvertrag der Mütter ein, sofern nicht anders vereinbart.

Weil für jedes einzelne Mitglied ein Zuschlag bezahlt wird, steigt der Zuschuss mit jedem weiteren Mitglied. Doch: Sind die Kinder jünger als drei Jahre, ist die Mütter selbst für die Rente verantwortlich, da der Bund für sie in dieser Zeit die Beitragszahlungen in die gesetzlichen Rentenversicherungen leistet. Während dieser Zeit kann die Frau auch dann eine Unterstützung des Staates bekommen, wenn ihr Mann nicht für seine Rente versichert ist.

Noch etwas: Wenn der Erwerbstätige keinen eigenen Pensionsvertrag abschließt und die Kinder bereits über drei Jahre alt sind, bekommt auch die Gattin keine Unterstützung vom Staat. Voraussetzung dafür ist, dass die betroffene Person mindestens einen kleinen Arbeitsplatz hat und auf die Freiheit der Rentenversicherung verzichtet. Erst dann kann sie die Zuschüsse für die Riester-Rente einnehmen.

Durch die staatliche Privatvorsorge sind am 01.01.2002 weitere kleine Fortschritte für die Mutter in die Wege geleitet worden: Viele Frauen kehren nach der Elternzeit an ihren Arbeitsplatz zurück, sind aber oft nur in Teilzeitbeschäftigung tätig und erhalten dadurch weniger Geld. In den ersten zehn Lebensjahren des Babys werden die so genannte Rentenansprüche in Zukunft nachgerüstet.

Dies bedeutet, dass, wenn eine Frau nach dem vierten Lebensjahr ihres Sohnes wieder erwerbstätig ist, aber weniger als durchschnittlich verdienen kann, ihre Pensionsbeiträge in diesem Zeitraum um 50 Prozentpunkte auf höchstens 100 Prozentpunkte des durchschnittlichen Einkommens (derzeit 2.376,50 Euro) umbewertet werden. Für alle Kinder, die nach 1991 zur Welt gekommen sind, werden die ersten drei Jahre des Lebens eines jeden als Erziehungsjahre betrachtet - zuvor war es nur ein Jahr.

Während dieser Zeit bezahlt der Verband die Beitragszahlungen der Frau in die Vorsorge. Es ist auch für den Pensionsanspruch vorteilhaft, wenn Frauen während der Erziehungszeit weiterarbeiten. Die Einkommenspunkte aus der Erziehung der Kinder und der Erwerbstätigkeit werden aufsummiert und dem Alterskonto angerechnet. Nichtberufstätige Frauen bekommen auch eine kleine Karotte, wenn sie zwei oder mehr Kinder unter zehn Jahren zur gleichen Zeit großziehen und deshalb nicht mitarbeiten.

Drei Jahre lang werden sie auf ihrem Pensionskonto gutgeschrieben, als ob sie ein Jahr lang mit einem Durchschnittseinkommen gearbeitet hätten. Das Witwengeld beinhaltet auch eine Kinderzulage, so dass die Verwitwetenrente nicht mehr allein vom Arbeitsentgelt des Ehemannes ab dem Zeitpunkt des Beginns der Rente oder ab dem Alter von sechzig Jahren gezahlt wird.

Abgesehen von diesem Versicherungsschutz ist das natürlich auch wenig flexibel: Wenn Sie beispielsweise Ihre Rente frühzeitig oder auf einen Streich auszahlen wollen, müssen Sie die staatlichen Zuschüsse erstatten. Der Antrag auf Gewährung des staatlichen Zuschusses muss gestellt werden. Verantwortlich dafür ist die Zentralstelle für Altersvorsorge bei der BfA. Der Antrag wird von dem Leistungserbringer gestellt, bei dem die Privatrente besteht.

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