Weil die Geldanlage in einzelne Aktien nur etwas für erfahrene Anleger ist, sollten private …
Vermögensverwaltung Kosten
Kosten der VermögensverwaltungAufgepasst, Preisfalle!
Das Angebot im Finanzanlagebereich nimmt stetig zu. Wohlhabende Klienten können auf eine breite Palette von Leistungen zurÃ?ckgreifen. Viele Investoren haben Schwierigkeiten, den Blick zu bewahren - vor allem im Hinblick auf die Kosten. Betrachtet man die Portfolios der zu uns wechselnden Mandanten, ist man oft überrascht, wie unbewusst die eigentlichen Custody-Kosten der Kundschaft sind, die dann die zugesagte Verzinsung deutlich reduzieren und oft gar übersteigen.
Was sind die Durchschnittskosten für Depots? Der so genannte Total Expense Ratio (TER) kann für die ganze Fondsindustrie mit 2 Prozentpunkten approximiert werden. Laut einer Untersuchung des Petersmannschen Instituts betragen die Kosten der Transaktion 0,50 % des Investitionsvolumens. Und was passiert mit diesen Honoraren ab 100.000 EUR in zehn Jahren?
Bei einer konstanten Jahresperformance von 5 Prozentpunkten und unter Vernachlässigung der erfolgsabhängigen Vergütung wird deutlich, dass die Kosten im ersten Jahr bis zu 7,5 Prozentpunkten betragen können (der einmalig anfallende Emissionszuschlag von 5 Prozentpunkten wird bedauerlicherweise oft noch erhoben). 2,5 Prozentpunkte pro Jahr in den neun folgenden Jahren. Über den betrachteten Zehnjahreszeitraum belaufen sich die gesamten Kosten damit auf rund 30 Prozent des eingesetzten Betrages.
Mit einem Wertzuwachs von rund EUR 50000 abzüglich Kosten in der Größenordnung von EUR 30000 bleibt nach zehn Jahren ein (steuerpflichtiger) Ertrag von EUR20000. Nur wenn die Leistung tatsächlich 5 pro Jahr liegt und keine Zusatzkosten durch erfolgsabhängige Honorare entstehen.
Auch bei einer Jahresinflationsrate von 2 Prozentpunkten würde dieser Profit untergehen. Darüber hinaus stellen unterschiedlich hohe Portfoliokommissionen sicher, dass der Betreuer bei der Zusammenstellung des Portfolios auch seine ganz eigenen Belange einbringt. Wenige wissen, welche Honorare letztlich an wen zu zahlen sind. In dieser Aufstellung erreichen Sie rasch eine Gesamtkostenbelastung von 2,5 bis 3 Prozentpunkten pro Jahr "alles aus einer Hand".
Dies führt letztendlich zu Einlagen, die nicht wirklich im Interesse des Käufers liegen und auch zu kostspielig sind. Ein unabhängiger Asset Manager hat diese Produkte in der Regel nicht, aber auch hier können unnötige Kosten anfallen, z.B. wenn das Portfolio mehrere Anlagefonds hat. Jeder, der zehn unterschiedliche Anlagefonds in seinem Portfolio hat, setzt zehn unterschiedliche Anlagefondsmanager ein - jeder von ihnen folgt einer eigenständigen Fondsstrategie und weiß nicht, dass er zusammen mit anderen Anlagefondsmanagern für die gesamte Anlagepolitik eines Portfolios zuständig ist.
Seine Kundschaft ist ihm unbekannt! Auf diese Weise entstehen absurde Kosten in Scharen. Schlussfolgerung: Wählen Sie Ihren Asset Manager mit Bedacht aus, verhindern Sie Interessenskonflikte, fordern Sie vollständige Gebührentransparenz und eine verständliche Vorgehensweise - davon werden Sie und Ihr Asset Manager letztlich vom Erfolg Ihres Portfolios profitiert!