Wer sein Geld breit gestreut anlegen will, kommt um eine Anlage in Fonds nicht herum. Denn er tut …
Jugendliche und Schulden
Junge Menschen und SchuldenDies bedeutet, dass die Minderjährigen keine Geschäftstätigkeiten ausüben können, für die sie mehr als das ihnen normalerweise zur Verfügung gestellte Kapital aufwenden. In der Tat haben junge Menschen vor allem Probleme mit der Benutzung von Handys, deren Benutzung für sie von enormer Wichtigkeit ist. Ein Mobilfunkvertrag erfordert gesetzlich die Unterzeichnung bzw. die Zustimmung der Erziehungsberechtigten, die dann auch für die Haftung einstehen.
Ein Prepaid-Handy wird von uns generell empfohlen: "Der Vermögensschaden ist also auf das Restguthaben begrenzt. Abgesehen von der grössten Handy-Schuldenfalle werden junge Menschen oft von Bekannten und Angehörigen angekreidet. Ein weiterer Grund ist das unverdorbene Erbe, mit dem man sich schon als kleines Mädchen verschulden kann. Allerdings, so der junge Mensch, kann er diese Schulden auf die Summe seines dann bestehenden Guthabens oder Einkommens begrenzen, wenn er volljährig ist.
Das Rollenmodell der Mütter und Väter ist sehr wichtig: "Wie habe ich den Umgang mit dem Kapital erlernt? "Laut Schuldenberatung sollten nicht alle Wünsche des Kindes erfüllt werden. Im Falle von übertriebenem Verbraucherverhalten, wie z.B. schleichendem Markendruck in der Schulzeit, sollten sie sich nicht davor drücken, mit anderen Familienmitgliedern darüber zu reden.
Im Falle einer Überschuldung weist Hofmeister darauf hin, dass alle Verpflichtungen zuerst aufgeführt werden sollten. Jugendliche kommen kaum in die Münchener Schuldenberatung, wenn sie volljährig sind. "Die 18- bis 21-Jährigen haben vergleichsweise wenig Schulden, was die Zeit ist, in der sie sich allmählich entwickeln", sagt Hofmeister. Auch die Schuldenberatung (Sozialreferat, Mathildenstr. 3 a, 80336 München, Tel. 089 \ 233 24 35 3, suldnerberatung. soz@muenchen. de) leistet praktische Hilfe bei der Schuldenerleichterung, z.B. durch Kontaktaufnahme mit dem Gläubiger.
Mit der Arbeiterwohlfahrt und dem DGB wurde das Internet-Portal www.cashless-muenchen.de aufgesetzt. Junge Menschen, aber auch Erziehungsberechtigte und Erzieherinnen und Erzieher erhalten hier Hinweise und Vorschläge für den sinnvollen Einsatz von Bargeld.