Schiffsfonds galten lange Zeit als Geheimtipp unter Anlegern, die steuerliche Freibeträge bei den …
Verkauf Schiffsbeteiligung Einkommensteuer
Veräusserung von Schiffsbeteiligungen ErtragsteuernDer Tonnagesteuersatz ( 5a EStG) ist eine pauschalierte Gewinnberechnung, die seit dem 01.01.1999 möglich ist und von der Schiffsgröße abhängt.
Dabei ist das tatsächliche Wirtschaftsergebnis für die steuerliche Beurteilung irrelevant. Reedereien, die mit Handelsschiffen im grenzüberschreitenden Schiffsverkehr tätig sind, können sich für diese pauschale Gewinnberechnung entscheiden, an die sie zunächst für 10 Jahre geknüpft sind, sofern die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Zusätzlich zum errechneten Pauschalgewinn können bei so genannten kombinierten Modellen die aufzulösenden Differenzen das zu besteuernde Einkommen beeinflußen.
Das Kombimodell ist immer dann gegeben, wenn eine Reederei zunächst die Steuer nach der konventionellen Gewinnberechnung angewendet hat und sich erst zu einem späten Termin für eine pauschale Gewinnberechnung nach Tonnen entscheidet. Möglich war dieses Model jedoch nur für Reedereien, die das Schiff vor dem 2. Jänner 2006 mitbestellt haben.
Seither muss der Gewinn pauschal im Jahr der Inbetriebnahme des Schiffs beantragt werden. In einem kombinierten Modell sind Differenzen zwischen dem Buch- und dem Barwert (Fair Value) für alle Vermögenswerte der Unternehmung zum Zeitpunkte des Wahlrechts für die Tonnagesteuer zu ermitteln und den Aktionären zeitanteilig zuzurechnen. Die Differenz stellt die versteckten Rücklagen in den Einzelvermögen dar, die bei einem Verkauf als Veräußerungsgewinne zu besteuern wären.
Im Rahmen der Tonnagenbesteuerung wird der Verwertungsgewinn bereits mit dem festgestellten Pauschalgewinn verrechnet und ist nicht separat zu besteuern; der Unterschiedsbetrag wird vielmehr im Falle eines Verkaufs versteuert. Wie wirkt sich eine Umstellung von der Mengensteuer auf die konventionelle Ergebnisermittlung aus? Infolge der Rücknahme sind die restlichen Differenzen (Schiff und Darlehen) aufzuheben und mit einem Satz von einem Fünftel pro Jahr zu besteuern.
Wenn das Hochseeschiff innerhalb von fünf Jahren nach der Rückkehr verkauft wird, wird die zu diesem Zeitpunkt noch vorhandene Differenz in voller Höhe aufgelöst. Zusätzlich zur Aufhebung der Differenzen ist der Ertrag der Firma steuerpflichtig. Wie hoch ist die Steuerpflicht beim Verkauf des Schiffs oder meiner Aktien? Wenn die Reederei ihren Ertrag zunächst konventionell bestimmt hat und sich zum Verkaufszeitpunkt bereits für die Mengensteuer entschieden hat, muss die Differenz zwischen dem Schiff und etwaigen Differenzen für das Fremdwährungskredit zum Verkaufszeitpunkt besteuert werden, und zwar ungeachtet der tatsächlichen Erlöse aus dem Verkauf.
Im Falle einer Investition in eine Reederei, die den Ertrag nach der Mengensteuer von Anfang an bestimmt, gibt es keine gesonderte Steuerlast aufgrund der fehlenden Unterschiede zum Verkauf. Erfolgt die Ermittlung des Gewinns der Reederei zum Veräußerungszeitpunkt nach der herkömmlichen Gewinnermittlungsmethode, so ist der tatsächliche Veräußerungserlös steuerpflichtig.
Im Falle einer Aktienveräußerung ergibt sich dieser aus dem Anschaffungspreis abzüglich des dem Verkäufer zu diesem Zeitpunkt zustehenden Kapitals. Woher weiß ich mein zu versteuerndes Jahreseinkommen für meine Teilnahme? Woher weiß mein Finanzamt, welches Resultat bei der Einkommensteuer zu berücksichtigen ist? Die Finanzverwaltung stellt der Firma einen so genannten Veranlagungsbescheid aus, in dem das anteilige Einkommen aller Gesellschafter ersichtlich ist.
Zugleich teilt das Finanzamt den örtlichen Finanzämtern aller Aktionäre ihre anteiligen Erlöse mit. Weicht dieser Wert von dem in Ihrer Veranlagung zur Einkommensteuer betrachteten Einkommen ab oder wurde er noch nicht berücksichtigt, wird Ihr örtliches Finanzamt eine diesbezügliche Veränderung Ihrer Veranlagung zur Einkommensteuer einleiten. Wohin wende ich das Steuerergebnis in meiner Steuermeldung an? Bei Schiffsinvestitionen: Sie übertragen das Steuerergebnis in den Anhang "Erträge aus Unternehmen" (Anhang G) in der Rubrik "als Mitunternehmer".
Bei Sondervermögen mit gewerblichem Charakter ist der zu versteuernde Gewinn in Deutschland in der Rubrik "als Mitunternehmer" im Anhang "Erträge aus Gewerbebetrieb" (Anhang G) aufzuführen. Weil die Erträge aus einer Private Equity-Investition für steuerliche Zwecke sehr aufwendig sind, kann es erforderlich sein, jährliche Buchungen an verschiedenen Orten vorzusehen. Sie sind in der Unternehmenssteuererklärung zu vermerken.
Der Veranlagungsvermerk der Firma berücksichtigt dies im Steuerergebnis des jeweiligen Teilhabers. Besondere Merkmale von Schiffsbeteiligungen: Für Unternehmen, die sich für die Mengensteuer entschieden haben, ist ein Vorsteuerabzug nicht möglich, da der Vorsteuerabzug durch die pauschalierte Gewinnberechnung kompensiert wird. Werden Zahlungen an mich steuerpflichtig? Ausschüttungen repräsentieren Liquiditätsüberhänge des Unternehmens, die nicht steuerpflichtig sind und daher nicht von Ihnen in Ihrer Einkommenssteuererklärung deklariert werden müssen.