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Unternehmensanleihen Rendite
Anleihen RenditeUnternehmensanleihen: Dein Cash-Bringer? Böhm's DAX-Strategie
Interessieren Sie sich für Investitionen in gewisse Firmen, haben aber auch Angst vor dem Aktienrisiko und der Aktienvolatilität? Vielmehr werden Sie Kreditgeber, indem Sie dem Konzern Ihr Eigenkapital in Rentenform zur VerfÃ?gung stellt.
Unternehmensanleihen sind variabel oder festverzinsliche Wertpapiere, die vor allem von großen Gesellschaften begeben werden. Doch auch mittelständische Firmen wechseln zunehmend zur Kapitalbeschaffung durch Unternehmensanleihen. Unternehmensanleihen sind für Sie als Investor natürlich vor allem wegen des Zinssatzes von Interesse. Es kann aber auch zu Kursgewinnen kommen, wenn Sie die Schuldverschreibung frühzeitig an der Wertpapierbörse abstoßen.
Was sind die Möglichkeiten und Gefahren von Unternehmensanleihen? Von Unternehmensanleihen versprechen sich viele Investoren eine besonders gute Rendite, vor allem im Gegensatz zu Staatsobligationen wie Staatsobligationen oder im Verhältnis zu Tages- oder Termingeldern. Vielmehr erwecken die Massenmedien bisweilen den Anschein, als seien Unternehmensanleihen grundsätzlich mit wesentlich höheren Renditen als deutsche Staatspapiere ausgestatte.
Bei Unternehmensanleihen ist es wichtig zu unterscheiden, wer der Aussteller ist, d.h. welches Institut die Schuldverschreibung begeben hat. Werden die Papiere von Großunternehmen wie BASF, Bayer, Daimler oder Deutsche Telekom begeben, ist die erreichbare Rendite kaum wesentlich größer als bei Bundestiteln.
Der Grund dafür ist, dass die Rendite einer Obligation weitgehend durch das Rückzahlungsrisiko der Obligation mitbestimmt wird. Wenn diese Gefahr gering oder nahe Null ist, dann ist auch die Rendite gering. Investoren müssen das wissen: Mittelstandsanleihen - Ihre Chancen? Anders sieht es aus, wenn die Schuldverschreibungen von mittelgroßen Firmen begeben werden.
Die Zinsen und erreichbaren Erträge liegen dann beispielsweise zwischen drei und acht Prozentpunkten. Demgegenüber weisen die deutschen Staatsanleihen derzeit gar Negativrenditen auf. Andererseits bergen diese Obligationen für Sie als Investor jedoch ein deutlich erhöhtes Anlagerisiko. Als weiteres Zinsänderungsrisiko, das jedoch bei Unternehmensanleihen immer eine überdurchschnittliche Renditechance bietet, ist ein gewinnabhängiger Zinssatz zu nennen.
Die meisten Unternehmensanleihen haben einen festen Zinssatz. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe von Wertpapieren, die als Floating Rate Bonds begeben werden und deren Verzinsung vom Unternehmensergebnis abhängt. Dies sind häufig so genannte Gewinnanleihen oder Genussscheine, die von der Gesellschaft begeben werden.
Aufgrund der extrem hohen Anzahl von Unternehmensanleihen am Kapitalmarkt bestehen sowohl bei den erreichbaren Renditen als auch bei den Möglichkeiten und Gefahren große Differenzen. In der Regel können Sie sich an die Rückgabe halten: Überdurchschnittliche Renditen im Verhältnis zu Obligationen anderer Gesellschaften weisen immer auf ein erhöhtes Ausfallsrisiko hin.
Ähnlich wie bei den Unternehmensanleihen: Verteilen Sie Ihre Anlage auf die Obligationen mehrerer Firmen, um Ihr eigenes Sicherheitsrisiko zu reduzieren. Überdurchschnittlich verzinsliche Unternehmensanleihen sind eine gute Bereicherung für ein ausgewogenes Portfolio.