Unternehmensanleihen Kaufen 2016

Kaufen Sie Unternehmensanleihen 2016

Im April 2016 brauchte der Beweis für die Wirksamkeit seiner Politik Zeit und Geduld. Wieviel wird die EZB jeden Monat kaufen? Feb. 2016 (Zeichnungsfrist vorbehalten). Wertstellung 17.

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Einen Überblick über die Kreditaufnahme der BMW Finance am Markt finden Sie hier. BMW Finance Bonds mit Laufzeiten vom 23.07.2018 bis 10.01.2028 sind derzeit mit Kupons von bis zu 5% zu haben. Das Gesamtvolumen der BMW Finance Schuldverschreibungen beläuft sich auf 51,542 Mrd. EUR. Davon werden 45,612 Mrd. EUR in den nächsten fünf Jahren zur Zahlung anstehen.

Was wird die EZB kaufen?

Der Anleihemarkt hat stark auf das neue Corporate Sector Purchase Programme (CSPP) der EZB vom Oktober 2009 für den Kauf von Unternehmensanleihen reagiert. 2008 hat die Europäische Union ein neues Programm zum Kauf von Unternehmensanleihen angekündigt. Bei Unternehmensanleihen im Investment-Grade-Bereich (IG) haben sich die Credit-Spreads im Euro-Bereich um rund 20 Basispunkte reduziert. Wir wissen bisher nur, dass die EZB ab Ende des zweiten Quartal 2016 auf EUR lautender Unternehmensanleihen mit dem Status von Nicht-Banken mit Standort in der Euroregion kaufen wird.

Auch die EZB hat festgestellt, dass Schuldverschreibungen, die die Anforderungen des Sicherheiten-Rahmens des Eurosystems erfuellen, die "Basis" des CSPP-Universums sind. Wieviel wird die EZB jeden Monat ausgeben? Wie viel Prozent einer anrechenbaren Unternehmensanleihe darf die EZB ausgeben? Muss die EZB verkaufen, wenn eine Schuldverschreibung auf ein nicht mehr dem IG-Status entsprechendes Bonitätsrating herabgestuft wird?

Anhand einer Vielzahl von Kriterien haben wir das Universum der Unternehmensanleihen auf Wertpapiere geprüft, die für die EZB in Betracht kommen (siehe untenstehende Tabelle). Unsere Analysen zeigen, dass die EZB an 971 Obligationen mit einem Volumen von rund 640 Mrd. EUR interessiert sein könnte. Einige unserer Filter-Einstellungen sind ganz natürlich (z.B. in EUR, keine Bank, keine Hybridanleihe oder nachrangiges Instrument), andere sind reine Annahmen:

Bonität: Wir haben alle Unternehmensanleihen einbezogen, die von einer der drei großen Agenturen (Moody's, S&P und Fitch) ein IG-Rating haben. Dieses Rahmenwerk könnte zu grosszügig sein, da Crossover-Wertpapiere oder "Gefallene Engel", deren Bewertung nicht dem IG-Status entsprechen, einbezogen werden, solange ihr bester Wert BBB- oder mehr ist.

Staat: Die EZB gibt bekannt: "Unternehmen (ohne Banken) im Euroraum". Infolgedessen sind die Niederlande überrepräsentiert, da viele Firmen (z.B. BMW, DT) über in den Niederlanden ansässige Gesellschaften Schuldverschreibungen begeben. Das bedeutet auch, dass Gesellschaften, die offensichtlich nicht im Euro-Währungsgebiet beheimatet sind, einbezogen werden, solange die Emittentin der Anleihe im Euro-Währungsgebiet niedergelassen ist.

Sollte ein beliebiges Kreditinstitut, gleichgültig, wo es seinen Sitz hat, tätig sein und insbesondere seine Erträge erwirtschaften, im Euro-Währungsgebiet lediglich eine Sonderzweckgesellschaft einrichten können, um auf EUR lautender Schuldverschreibungen auszugeben, würde in der Theorie jede Nicht-Bank mit IG-Status auf der ganzen Welt die Kriterien der EZB einhalten. Dabei haben wir Obligationen von Versicherungen (nicht aber T1- oder T2-Versicherungen) und Real Estate Funds in das jeweilige Anlageuniversum miteinbezogen.

Geringere Emissionsvolumina (unter 200 Mio. Euro) und Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von eineinhalb Jahren oder weniger haben wir ausklammert. Hauptnutznießer potenzieller Großanleihen sind EDF und Anheuser-Busch InBev, die 3,7% bzw. 3,6% des jeweiligen Spektrums ausmachen.

Gemessen am Composite-Rating umfasst das All mehr als 50% BBB-Rating (51,1%), danach folgen Wertpapiere mit A-Rating (35,8%). Von der Länderperspektive her wären die französischen Firmen die Hauptnutznießer (31,4%), wie wir bereits 2014 prognostiziert hatten (siehe Blog von Anjulie). EUR-Unternehmensanleihen mit IG-Status haben im Vergleich zu USD-Wertpapieren eine vergleichsweise kurze Laufzeit.

Kein Wunder also, dass etwa die Haelfte der in unserem potentiellen Weltall (48,5%) innerhalb von 5 Jahren reifen wird. Sollen wir angesichts des bevorstehenden Markteintritts eines neuen Käufers nun möglichst viele auf EUR lautender Unternehmensanleihen ankaufen? Während auf EUR lautender Unternehmensanleihen im Gegensatz zu Regierungsanleihen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben scheint, haben sich die Renditenaufschläge von auf EUR lautender Unternehmensanleihen, sowohl im Investment-Grade- als auch im Spekulationsbereich, seit Anfang des Monats eingeengt.

Ausgehend von unserer Marktbeobachtung und der Einschätzung, dass die EZB ein drittel aller potenziellen Unternehmensanleihen kaufen kann, liegt das zur Verfügung stehende Volumen "nur" bei rund 210 Mrd Euro. Wir gehen vor diesem Hintergrund davon aus, dass der Kauf von Unternehmensanleihen als Zusatz zum Kauf von Staatsanleihen anzusehen ist und sich auf rund 5 Mrd. Euro pro Monat belaufen kann.

Es ist daher durchaus möglich, dass die tatsächlich kommunizierten Quoten von Unternehmensanleihen die zu optimistische Markterwartung erheblich mindern.

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