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Börse Aktienkurse
Wertpapierbörse AktienkurseMARKT/KURSE: unter Druck
In den vergangenen 16 Wochen ist die Aktie an den Wertpapierbörsen in Deutschland um rund 50 Prozentpunkte gestiegen. Nichtsdestotrotz kündigen die professionellen Preispropheten an: "Der große Aufschwung an den Aktienmärkten ist noch nicht vorbei" ("Frankfurter Börsenbriefe"), die im Jänner 1967 mit der westdeutschen Wirtschaft die Bodenbildung erreichten. In den Statistiken wurden nur bedauerliche Zahlen gemeldet: 621 156 Erwerbslose (Januar 1966: 268 848), Produktionsindex 106,4 (Januar 1966: 113,2), Index der Auftragseingänge in der gewerblichen Wirtschaft 227 (Januar 1966: 245).
"Der Grossvater hatte das Richtige getan: Das Investitionsbudget von Wirtschaftsminister Schiller für die Volkswirtschaft von 2,5 Mrd. DM und die steuerlichen Anreize für Unternehmen brachten den Aktienmarkt wieder auf die Beine. VW verzeichnete zum Jahresultimo ein Wachstum von 62 %, Siemens von 60 % und Hösch von 79 %. In den ersten paar Wochen dieses Jahrs sorgten positive Wirtschaftsnachrichten für eine anhaltende Hausse:
In den Monaten Jänner bis April 1968 sank die Arbeitslosenzahl um 341 766 auf 330 851, der Index der Industrieproduktion kletterte im Monat Monat Monat auf 125, und die westdeutschen Eisen- und Stahlchefs verzeichneten das höchste Jahresergebnis der Hannover Messe. Nichtsdestotrotz kam es zu Unruhen an den Schaltern der Börse. Auch Herbert Henzel, Vorstandsmitglied der Dresdener Bank: "Ich denke, es gibt noch etwas an der Börse.
Allerdings sollte einer sorgfältigen Selektion der Anteile Vorrang eingeräumt werden. "Die Börsen-Newsletter der Bundesrepublik Deutschland machen es ihren Kundinnen und Kunden leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Die Actien-Börse in Düsseldorf berechnet: Die Wertpapiere des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerkes (RWE) werden in den kommenden Wochen um 60 auf 530 Zähler steigen; bei VW und AEG werden die Kurse voraussichtlich auf 600 steigen.
Die " Frankfurter Börsebriefe " sind noch mutiger. Die Analysten der grössten privaten Bank Deutschlands haben in einem eigenen Rechner die Möglichkeiten für die kommenden zwölf Jahre erörtert. Nicht mehr nur die bessere Wirtschaft ist die Grundlage der Prophezeiungen, auch die Börse lohnt die besonderen Möglichkeiten zunehmend: Daimler-Benz-Aufträge, die in den ersten vier Wochen dieses Jahrs um 80 Prozentpunkte gestiegen sind; Siemens ist im Computerbau sehr erfolgreich, was dem Unternehmen helfen könnte, das IBM-Format bis 1972 zu erreichen; VW verzeichnet eine Gewinnsteigerung von 35 Prozentpunkten; die Chemiekonzerne verspricht vermehrte Forschungs- und Expansionstätigkeit, die zuverlässige Erträge verspricht.
Sie haben allein von Jänner bis Anfang diesen Jahres 357 Mio. DM aus dem Vertrieb von neuen Zertifikaten erhalten. In den vergangenen zwölf Monaten ist Ihr Vermögen um 58% auf fünf Mrd. DM gestiegen. Die Trinkaus-Bank rät ihren Klienten, bis zur Haelfte ihres Geldes in auslaendische Werte zu investieren, um das Kreditrisiko so weit wie moeglich zu streuen.
Dr. Bernhard Müller, Dr. Trinkaus Banker: "Auch in Tokio und New York ist gutes Kapital zu erwirtschaften.