In Wald Investieren

Investieren in den Wald

Waldanlagen Wie man in den Wald investiert, zahlt sich aus. Die Spielregeln werden von BÖRSE ONLINE erklärt. Einige Investoren könnten jedoch angesichts dieser Entwicklung die Idee haben, ihr Geld in Bäume zu investieren. Für manche Stadtbewohner ist ihr eigenes kleines Stück Wald eine Trauminvestition. Forstfonds und andere Investitionen in Wälder, Holz und Bäume für Green Property:

Investieren in Wälder - mit Geldern, Wertpapieren oder unmittelbar?

Der Wald - um genau zu sein: sein Wald - hat den Menschen schon immer auf unterschiedliche Art und Weisen gedient. Jahrhunderts wurde klar, dass der Wald dauerhaft bewirtschaften werden muss, um seine Resourcen nicht voll auszulasten. Während es vor einigen Jahren nur wenige Arten von Waldinvestitionen gab, gibt es heute viele verschiedene Arten, zum Beispiel Waldaktien und Waldaktienfonds, Forstfonds oder direkte Waldinvestitionen.

Aber die meisten von ihnen investieren in Holz (Produktion) bei genauerer Betrachtung. Nachvollziehbar ist die Vielfältigkeit der Investitionsangebote: Der auf die Preise von mehreren Mio. ha Waldfläche der amerikanischen Fondsgesellschaften bezogene Index ist seit mehr als 20 Jahren im Aufwind. Forst- und Holzinvestitionen werden daher als Investitionen in Sachanlagen und zum Schutz vor Inflation immer populärer.

Das betrifft jedoch in erster Linie die direkten Waldinvestitionen und viele Forstfonds - nicht aber die Waldanteile. Die Forstaktie ist ein Titel, der den Aktienanteil an einer Aktiengesellschaft sichert, deren Vermögen überwiegend in Waldbesitz oder Holzbearbeitung angelegt ist. Die Wertermittlung der Forstaktien erfolgt durch Multiplikation der Bewertung an der Börse mit der Zahl der Anteile.

Diese sind für den deutschsprachigen Anleger nur schwer zugänglich. Nachteilig an der jederzeitigen Handelbarkeit der Forstaktien sind auch ihre hohen Werte. Beispielsweise hat sich die Wertermittlung der meisten gelisteten Forstaktien in den letzten Jahren um mehrere hundert Prozentpunkte verändert. Der Grund dafür ist die starke wirtschaftliche Abhängigkeit vieler Waldbestände: Die meisten Forstunternehmen sind vorwiegend Holz verarbeitende Betriebe, die sehr stark von konjunkturellen Schwankungen und damit von Schwankungen der Zellstoff- oder Holzpreise beeinflusst werden.

Direkte Waldinvestitionen in Edelhölzer können dagegen besser auf Marktbewegungen durch Verlagerung der Ernte reagiert werden. Die Schwankungen der Edelhölzer sind außerdem wesentlich geringer als bei Hölzern oder Hölzern für die Zellstoffherstellung. Außerdem sind die Einkünfte aus einer direkten Forstinvestition in der Regel nicht steuerpflichtig, während die Kurssteigerungen von Forstaktien und Forstdividenden einer Quellensteuer von knapp 30 % unterworfen sind.

Auch aus ökologischer Sicht gibt es viel zu sagen: Denn die Neuaufforstung von Bäumen kann nur als Investor initiiert werden. Mit dem Ankauf von Waldaktien wird jedoch kein neues Holz angepflanzt.

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